Ihr Hunde-Zahnarzt in Zürich

Warum Hunde einen Zahnspezialisten brauchen
Die meisten Hunde entwickeln ab drei Jahren Zahnerkrankungen, meist Parodontose: Plaque wird zu Zahnstein, das Zahnfleisch entzündet sich, und unbehandelt erreicht die Infektion den Knochen. Auch Zahnfrakturen sind häufig, oft durch Kauen auf hartem Spielzeug, wobei der Nerv trotz intaktem Aussehen infiziert ist.
Hunde verstecken Schmerzen oft instinktiv. Anzeichen werden deshalb häufig erst sichtbar, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist.
Mundgeruch, der nicht verschwindet, auch kurz nach dem Fressen oder Trinken.
Sabbern, das neu auftritt, vor allem wenn es rosa gefärbt ist oder ungewöhnlich riecht.
Einseitiges Kauen, fallengelassenes Futter oder das Meiden harter Kauartikel.
Pfoten ins Gesicht oder Kopfschütteln ohne erkennbaren Grund.
Sichtbarer Zahnstein, gelbliche oder braune Ablagerungen entlang des Zahnfleischrands.
Abwehr, wenn die Schnauze berührt wird, selbst von Personen, denen der Hund sonst vertraut.
Wichtiger Hinweis: Regelmässiges Zähneputzen und spezielles Zahnpflegefutter können das Fortschreiten von Plaque verlangsamen, eine bereits bestehende Erkrankung aber nicht rückgängig machen. Wenn Sie eines dieser Anzeichen bei Ihrem Hund bemerkt haben, ist eine fachärztliche Abklärung der nächste richtige Schritt.
Häufige Zahnerkrankungen bei Hunden
Gingivitis und Parodontose. Plaque verhärtet sich am Zahnfleischrand zu Zahnstein, das Zahnfleisch entzündet sich, und ohne Behandlung breitet sich die Infektion auf Knochen und Gewebe aus, die den Zahn in seiner Position halten. Dies ist die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Hunden.
Zahnfrakturen. Häufig bei Hunden, die auf Knochen, Geweih oder hartem Spielzeug kauen. Ein Bruch kann das innere Zahnmark freilegen und zu einer Infektion führen, selbst wenn der Zahn von aussen intakt wirkt.
Zahnfehlstellung (Malokklusion). Ein Gebiss, bei dem Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinandertreffen, häufiger bei kleinen und kurznasigen Rassen. Ohne Korrektur können die fehlstehenden Zähne aneinander abreiben oder Zahnfleisch und Gaumen verletzen.
Seltener, aber immer wieder zu sehen: Kieferfrakturen, meist durch eine Rauferei oder einen Unfall, und Tumoren im Maulbereich, bei denen eine frühzeitige Abklärung die Prognose verbessert. Für beide gibt es jeweils eigene Behandlungswege: Kieferfrakturen, Tumoren im Maulbereich.
Der Vorteil einer Spezialistin
Eine präzise Diagnose und der richtige Behandlungsplan von Anfang an entscheiden oft darüber, wie erfolgreich sich Zahnerkrankungen bei Hunden langfristig kontrollieren lassen. Dr. Eva Gasymova, die einzige zertifizierte Tierzahn-Spezialistin der Deutschschweiz, steht für genau diese Versorgung.
